V: Religionsphilosophie bei Immanuel Kant

TU Dresden | Sommersemester 2025 V: Religionsphilosophie bei Immanuel Kant

Religionsphilosophie bei Immanuel Kant

Die Vorlesung hat in ihrem ersten Teil Kants Sicht auf Ontotheologie und Rationaltheologie zum Thema und wird in einem zweiten Teil die spezifische Philosophie der Religion Kants behandeln. Als Einstieg erarbeiten wir uns ein Grundverständnis der Ontotheologien bei Descartes und Leibniz. Ist dieses Fundament gelegt, wird Kants frühe Beweisgrundschrift, in der er noch den ontologischen Gottesbeweis für führbar hielt, vorgestellt und kritisiert werden. Es folgt eine Darstellung von Kants einschneidender Kritik an den Gottesbeweisen, die er in der Dialektik der Kritik der reinen Vernunft vorgenommen hat. Im Anschluss daran wird Kants „praktische Postulatenmetaphysik“, wie sich diese in der Dialektik der zweiten Kritik findet, behandelt werden. Wir werden im Rahmen der Diskussion dieser Postulatenmetaphysik genau verstehen müssen, was Kant damit wirklich meint, dass die Gegenstände dieser Postulatenmetaphysik Gegenstände eines Venunftglaubens und nicht des Wissens seien. Die Vertiefung besagter Posulatemetaphysik in der Methodenlehre der Kritik der teleologischen Urteilskraft werden wir nicht unberücksichtigt lassen. Am Ende dieser Vorlesungsreihe befassen wir uns noch mit Kants berühmter Religionsschrift.

Frau Pröpper und Herr Bentzien bieten Tutorien zur Vorlesung an.

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